|
1845 |
| (k.
D. vorh.) |
Die
Engländer wollen die Postverbindung nach Ägypten/Indien
verbessern und interessieren sich für einen schnellen Transportweg
über den Arlberg |
|
|
|
1851 |
| 11.
Januar |
Die
Feldkircher Handelskammer spricht sich beim Wiener Finanzministerium
für den Bau einer Bahn über den Arlberg aus |
|
|
|
1864 |
| (k.
D. vorh.) |
Das
Wiener Handelsministerium schreibt an die Feldkircher Handelskammer
wegen der großen Bedeutung einer Eisenbahnverbindung Bodensee-Triest-Venedig |
|
|
|
1865 |
| 9.
April |
Carl
Ganahl erhält eine Vorkonzession zum Bau einer Eisenbahn
Innsbruck-Landeck und weiter Richtung Arlberg/Paznaun |
|
|
|
1867 |
| Dezember |
Der
Reichsrat diskutiert erstmals über ein Projekt "Arlbergbahn" |
|
|
|
1868 |
| Februar |
Bewerbung
Carl Ganahls um die Konzession einer Bahnlinie Innsbruck-Bodensee |
|
|
|
1869 |
| 13.
März |
Handelsminister
von Pleuer plädiert in einem Gesetzesentwurf für eine
Linie Innsbruck-Schweiz |
| 29.
April |
Rückzug
der Gesetzesvorlage aus Finanzgründen |
| 10.
Mai |
Genehmigung
einer Spezialvorlage zur Konzessionierung der Vorarlberger Bahn,
die Strecke Innsbruck-Bludenz soll bald folgen |
|
|
|
1870 |
| (k.
D. vorh.) |
Einschränkungen
im Handelsverkehr durch den Dt.-Dt.-Krieg machen das Fehlen
einer Eisenbahnverbindung durch Vorarlberg sichtbar |
| (k.
D. vorh.) |
Diskussion
um den Bau der Arlbergbahn als Zahnradbahn |
| 9.
Juli |
Der
Österreichische Architektenverein plädiert für
den Bau eines tiefen Arlbergtunnels |
|
|
|
1871 |
| 9.
Juli |
Aufforderung
des Handelsministeriums an die k.k. Generalinspektion der österr.
Eisenbahnen zur Ausarbeitung eines Projekts Innsbruck-Bludenz |
|
|
|
1872 |
| 22.-26.
Februar |
Handelsministerium
prüft das 1871 aufgegebene Projekt und entscheidet für
einen zweigleisigen Tunnel |
| 22.
März |
Ablehnung
des Gesetzesentwurfs (Handelsminister Bauhaus) über den
Bau der Arlbergbahn auf Staatskosten |
|
|
|
1875 |
| 29.
Oktober |
Gesetzesentwurf
durch Handelsminister von Chlumecky |
|
|
|
1876 |
| Juli |
Ein
Komitee um Carl Ganahl erreicht die Petition der Landtage von
Tirol u. Vorarlberg, der Handelskammern Leoben, Klagenfurt und
Innsbruck an die Regierungen zum Bau einer Bahn über den
Arlberg |
|
|
|
1877 |
| 28.
Januar |
Rückzug
der Gesetzesvorlage, W. v. Nördling bevorzugt günstigeres
Projekt |
|
|
|
1879 |
| 26.
Mai |
Die
Kärntner Handelskammer spricht sich für ein Arlbergbahnprojekt
aus (wegen dt. Zölle) |
| 1./2.
Oktober |
Sektionschef
W. v. Nördling tritt im Rahmen der Diskussion um mögliche
Linienführungen zurück |
| 18.
November |
Kaiser
Franz Josef I verspricht einen baldigen Bau der
Arlbergbahn |
|
|
|
1880 |
| 24.
Januar |
Erneuter
Gesetzesentwurf im Reichsrat durch Freiherr von Korb |
| 10.
März |
Gesetzesvorlage
zur Bereitstellung der finanziellen Mittel |
| 13.
März |
Die
Gesetzesvorlage wird angenommen |
| 7.
Mai |
Gesetz
zum Bau der Arlbergbahn tritt in Kraft |
| 16.
Mai |
Anordnung
des Baubeginns |
| 14.
Juni |
Beginn
der Bauarbeiten an der Ostseite des Arlberg-Tunnels |
| 22.
Juni |
Beginn
der Bauarbeiten an der Westseite des Arlberg-Tunnels |
| 24.
Juni |
Beginn
des Stollenvortriebs auf der Arlberg-Tunnel Ostseite |
| 25.
Juni |
Beginn
des Stollenvortriebs auf der Arlberg-Tunnel Westseite |
| 1.-4.
September |
Trassenrevision |
| November |
Beginn
des Einsatzes von Tunnelbohrmaschinen im Arlberg-Tunnel (vorher
händischer Vortrieb) |
| 23.
Dezember |
Der
Auftrag zum Bau des Arlberg-Tunnels wird an die Unternehmen
G. Ceconi und Gebr. Lapp übergeben |
|
|
|
1881 |
| 8.
Mai |
Die
Linienführung wird endgültig festgelegt |
| 17.
Juli |
Talstrecke
Innsbruck-Landeck: Die politische Begehung ist
abgeschlossen |
| 10.-13.
August |
Der
Kaiser besucht die Baustellen der Arlbergbahn und des Arlberg-Tunnels
(besichtigt die Arbeiten 1190 m tief im Berg) |
| 15./21.
Nov. |
Beginn
des Baus der Strecke Innsbruck-Landeck |
|
|
|
1882 |
| (k.
D. vorh.) |
Inbetriebnahme
zusätzlicher Bohrmaschinen im Arlberg-Tunnel (Oststeite:
Aufstockung 6=>8, Westseite: Aufstockung 2=>4) |
| Juni |
Arbeiterhöchststand
auf der Strecke Innsbruck-Landeck mit 4711 Mann |
| 19.-21.
Juni |
Politische
Begehung der Strecke Innsbruck-Wilten |
| 6.
August |
Beginn
des Baus der Strecken Landeck-St. Anton und Langen-Bludenz |
| 16.
November |
Oberinspektor
Johann Poschacher übernimmt die Leitung des Baus |
|
|
|
1883 |
| (k.
D. vorh.) |
Das
Ausbruchsgestein des Arlberg-Tunnels wird ab sofort mit Dampfloks
abtransportiert (bis dahin mit Pferden) |
| 7.
März |
Der
Scheitel des Arlberg-Tunnels wird von der Ostseite aus erreicht |
| 24.
Mai |
Julius
Lott stirbt im Alter von 47 Jahren an Miliartuberkulose in Wien |
| 24./25.
Juni |
Polizeiliche
Prüfung der Talstrecke Innsbruck-Landeck |
| Juli |
Beginn
des Baus der Trisanna-Brücke |
| 1.
Juli |
Eröffnung
des Abschnittes Innsbruck-Landeck |
| Oktober |
Arbeiterhöchststand
auf den Strecken Bludenz-Langen und Langen-St. Anton mit 4829
bzw. 4685 Mann |
| 13.
November |
Im
Arlberg-Tunnel sind an der Ostseite des Vortriebs erstmals Bohrlöcher
der Westseite sichtbar |
| 19.
November |
Durchschlag
des Arlberg-Tunnels |
|
1884 |
| (k.
D. vorh.) |
10
Loks der Reihe 52 werden von der Istrianerbahn an den Arlberg
geholt |
| 10.
Februar |
Die
Lokomotivfabrik Wiener Neustadt liefert die Lok BIV-501 für
die Arlbergbahn |
| 1.
April |
Die
Lokomotivfabrik Krauss München liefert die VII-505 |
| 5.
April |
Gesetz
zur Aufstockung der Gesamtbaukosten um 5.7 Mio Gulden auf insgesamt
41.3 Mio Gulden |
| Mai |
Arbeiterhöchststand
auf der Strecke Landeck-St. Anton mit 5531 Mann |
| 14.
Mai |
Beendigung
der Bauarbeiten am Arlberg-Tunnel |
| 20.
Mai |
Eröffnung
der Haltestellen Rietz, Inzing und Hatting |
| Juli |
Fertigstellung
der Trisanna-Brücke |
| 1.
August |
Die
Strecke Bludenz-Langen wird erstmal durchgehend von einer Lokomotive
befahren; Eröffnung der Haltestelle Imsterberg |
| 8.
August |
Die
WLF liefert die Lok VIII-510 |
| 1.
September |
Eröffnung
des Bahnhofs Mötz |
| 4.
September |
Probefahrt,
Abnahme der Brückenbauwerke Strecke Landeck-Bludenz |
| 6.
September |
Aufnahme
des planmäßigen Güterverkehrs auf der Strecke
Bludenz-Landeck |
| 20.
September |
Eröffnungsfahrt
mit Kaiser Franz Josef I |
| 21.
September |
Aufnahme
des planmäßigen Betriebs Bludenz-Landeck |
| Dezember |
Der
Bahnhof Langen erhält eine mechanische Sicherungsanlage
(Befehlswerk mit einem Endstellwerk auf St. Antoner Seite) |
|
|
|
1885 |
| (k.
D. vorh.) |
Die
Reihe 73 kommt in großer Stückzahl am Arlberg zum
Einsatz |
| (k.
D. vorh.) |
Zwei
Marinsche Schneeräumer für Bludenz |
| März |
Auflösung
der letzten Bauleitung und damit Ende des Baus |
| 15.
Juli |
Inbetriebnahme
des 2. Streckengleises im Arlberg-Tunnel |
| 15.
August |
Eröffnung
der Haltestelle Klösterle an der Alfenz |
|
1886 |
| (k.
D. vorh.) |
Bau
der Haltestellen Landeck-Perfuchs, Wiesberg, Schnann und St.
Jakob |
| (k.
D. vorh.) |
Beginn
des Einsatzes von Dampflokomotiven der Reihe 48 am Arlberg |
| 1.
Februar |
Eröffnung
der Haltestellen St. Jakob und Schnann |
| 10.
März |
Eröffnung
der Frachtstation Wilten |
| 15.
Juni |
Eröffnung
der Haltestelle Wiesberg |
| 1.
August |
Eröffnung
der Haltestelle Perfuchs |
|
|
|
1887 |
| 3.
Februar |
Felssturz
im Bereich des km 127.1 |
|
|
|
1888 |
| (k.
D. vorh.) |
Beginn
des Einbaus von Telefonanlagen in alle 9 Kammern des Arlberg-Tunnels |
| (k.
D. vorh.) |
Umbau
der Bahnhöfe Flirsch, Pians und Bratz mit gleichzeitiger
Gleisverlängerung |
| (k.
D. vorh.) |
Umbenennung
der Station Kematen in Kematen in Tirol |
| 1.
Januar |
Perfuchs:
Namensänderung in Landeck-Perfuchs |
| 8.-20.
Februar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 12 Tage) |
| 9.
Februar |
Zerstörung
der Spreubach-Brücke in km 115.45 durch eine Lawine |
| 11.
Februar |
Eine
Lawine zerstört eine eiserne Brücke und das Wächterhaus
77, 3 Personen werden dabei getötet |
| Februar |
1600
Personen sind 5 Tage lang zur Räumung des Schnees von der
Bahnlinie (Westrampe) im Einsatz |
| 13.
Oktober |
Bahnhof
Bratz: Umbenennung in Braz |
|
|
|
1889 |
| (k.
D. vorh.) |
Umbau
der Bahnhöfe Braz und Langen mit gleichzeitiger Gleisverlängerung |
| Oktober |
Die
Alfenzbrücke ist zweigleisig ausgebaut, der zweigleisige
Betrieb zwischen den Stationen St. Anton und Langen ist ab sofort
möglich |
|
|
|
1890 |
| (k.
D. vorh.) |
Beginn
der Errichtung von Stützverbauungen an der Westrampe durch
Obering. Vincenz Pollack |
| (k.
D. vorh.) |
Lehnenwächterhütten
werden auf der West- und Ostrampe installiert |
| (k.
D. vorh.) |
Erstmals
Einrichtung von Schneerechen und Trockenmauern im Blasegg-Gebiet |
| (k.
D. vorh.) |
Erweiterung
der Gleisanlagen in der Frachtstation Wilten |
| 1.
Juli |
Inbetriebnahme
einer Anschlußbahn bei der Haltestelle Inzing |
| 10.
September |
Auf
der Westseite des Arlberg-Tunnels muss eine gesamte Oberbaumannschaft
evakuiert werden, da mehrere Arbeiter durch die Rauchgase bewusstlos
sind |
| 3.
Oktober |
Von
einer Mannschaft im Arlberg-Tunnel mit 27 Arbeitern haben 25
durch Rauchgase das Bewusstsein verloren |
|
|
|
1891 |
| (k.
D. vorh.) |
Verstärkung
des Oberbaus auf der West- und Ostrampe |
| 15.
Januar |
Eine
Lawine im Bereich des Fünffingergebietes verursacht die
Entgleisung von 5 Wagen eines Zuges |
| 15.-24.
Januar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 9 Tage) |
| 1.
Juli |
Schaffung
eines neuen Postens: Langen erhält einen technischen Beamten,
der den Streckenabschnitt nach Bludenz zu betreuen hat (Schutzbauten) |
| |
|
|
1892 |
| 2.
Januar |
Ein
Felssturz von über 500 m³ Gestein zerstört die
Bahnlinie im Bereich km 125.8 |
| 2.-5.
Januar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Felsrutschung (Dauer: 3 Tage) |
| 6.-12.
Februar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 6 Tage) |
| Februar |
Ergiebige
Schneefälle machen den Räumeinsatz von rund 1200 Mann
an der Westrampe notwendig |
| 7.
Februar |
Die
Muttentobellawine verschüttet im Bahnhof Dalaas 3 Güterwagen
und zerstört eine Brücke. Ein Felssturz verlegt im
km 125,8 den Bahnkörper |
| Mai |
Schäden
im Arlbergtunnel (Eindrückungen der Tunnelringe) werden
beseitigt - bis 6. September d. J. |
| 9.
Juli |
Bergsturz
im Bereich des Großtobels verschüttet die Bahnlinie,
400.000 m³ Gestein, Verschüttungen bis 6 m Höhe
(Sperrung der Strecke Bludenz-Langen bis 24. Juli) |
| 18.
Juli |
Ein
erneuter Bergsturz im Bereich des Großtobels beschädigt
den Bahndamm |
| 1.
Dezember |
Baubeginn
Großtobel-Tunnel |
| |
|
|
1893 |
| (k.
D. vorh.) |
Austausch
der Metallschwellen im Arlberg-Tunnel gegen imprägnierte
Eichenschwellen (bis 1895) |
| 23.-26.
Januar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 3 Tage) |
| 2.-7.
Februar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 5 Tage) |
| 2.
Februar |
Zerstörung
der Glongtobel-Brücke im km 116.45 und der Spreubach-Brücke
in km 115.45 durch Lawinen |
| 7.
Mai |
Durchschlag
beim Bau des Großtobel-Tunnels |
| 16.
Juli |
74
Bahnarbeiter werden durch Rauchgase im Arlbergtunnel bewusstlos
und müssen evakuiert werden |
| 7.
November |
Der
Großtobel-Tunnel wird in Betrieb genommen |
| |
|
|
1894 |
| (k.
D. vorh.) |
Beginn
von Erprobungen der Dampflok-Ölfeuerung zur Rauchvermeidung
im Arlberg-Tunnel |
| 30.
April |
Ein
Felssturz im Bereich des km 127.4 zerstört die Bahnlinie
auf einer Länge von 30 m |
| 1.
November |
Aufnahme
des Personenverkehrs in der Frachtstation Wilten |
| |
|
|
1895 |
| (k.
D. vorh.) |
Einsatzbeginn
für die Reihe 60 auf der Arlbergbahn (erste Mehrzwecklokomotive
der kkStB) |
| |
|
|
1896 |
| (k.
D. vorh.) |
Inbetriebnahme
eines Mittelstellwerks in der Station Wilten |
| 1.
Januar |
Eröffnung
der Haltestelle Unterperfuß bei Wächterhaus 7 |
| 17.-18.
Januar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 1 Tag) |
| 9.-11.
März |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 2 Tage) |
| 2.
August |
Ein
Felsabbruch im km 125,8 beschädigt die Gleisanlagen |
| |
|
|
1897 |
| (k.
D. vorh.) |
Erste
Erprobungen der Reihe 170 auf der Arlbergbahn |
| 21.-23.
März |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lehnenrutschung (Dauer: 2 Tage) |
| |
|
|
1898 |
| (k.
D. vorh.) |
Ausbau
der Gleisanlagen in der Station Wilten (bis 1899) |
| (k.
D. vorh.) |
Beginn
des Einsatzes der Reihe 106 auf der Talstrecke |
| 9.-10.
Februar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 1 Tage) |
| |
|
|
1899 |
| (k.
D. vorh.) |
Vergrößerung
der Gleisanlagen im Bahnhof Zirl, Flirsch |
| 3.
Mai |
Inbetriebnahme
der mechanischen Sicherungsanlage bestehend aus einem Befehlswerk
und zwei Endstellwerken in Kematen in Tirol |
| 17.
Mai |
Inzing:
Haltestelle wird Zugmeldeposten 2; Stams: Haltestelle wird Zugmeldeposten
4; Haiming wird Zugmeldeposten; Rietz: Erweiterung zum Zugmeldeposten
3; Imsterberg: Erweiterung zum Zugmeldeposten 6; Schnann: Zugmeldeposten
9; St. Jacob wird Zugmeldeposten 10; Bings: Zugmeldeposten 11 |
| 19.
November |
Inbetriebnahme
einer mechanischen Sicherungsanlage mit Befehlswerk und zwei
Endstellwerken in Wilten |
| |
|
|
1902 |
| (k.
D. vorh.) |
Erste
Pläne zur Elektrifizierung der Strecke Bludenz-Landeck
werden erarbeitet (Eisenbahnminister Dr. Ritter von Wittek) |
| 1.
Mai |
Stams
wird zur Betriebsausweiche erweitert, der Zugmeldeposten aufgelöst |
| 15.
August |
Stams
wird Bahnhof |
| |
|
|
1903 |
| 3.
Februar |
Ein
Felssturz im Bereich des km 133.7, das Wächterhaus 99 wird
beschädigt |
| 7.
April |
Östlich
des Mühltobels stürzen Felstrümmer auf einen
fahrenden Güterzug, 5 Waggons entgleisen, ein Bremser kommt
ums Leben |
| 31.
Oktober |
Der
Bahnhof Flaurling wird mit einer mechanischen Sicherungsanlage
bestehend aus einem Befehlswerk und zwei Endstellwerken ausgestattet |
| 10.
November |
Ein
Felssturz beschädigt die Lawinengalerie um km 113.7 |
| |
|
|
1904 |
| (k.
D. vorh.) |
Ersatz
des bisherigen Tragwerks der Landecker Innbrücke durch
ein Parallelfachwerk |
| 27.
Mai |
Ein
Murgang verlegt Gleise im Bahnhof Dalaas |
| 19.
Oktober |
Inbetriebnahme
einer mechanischen Sicherungsanlage bestehend aus einem Befehlswerk
und zwei Endstellwerken im Bahnhof Völs |
|
1905 |
| 6.-7.
Januar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 1 Tag) |
| September |
Im
Bahnhof Langen kommt es zum Bau des 2. Endstellwerks auf Bludenzer
Seite |
| |
|
|
1906 |
| (k.
D. vorh.) |
Einsatzbeginn
für Dampflokomotiven der Reihe 280 auf den Rampenstrecken
des Arlbergs |
| 27.
Juli |
Ein
Murgang von 1500 m³ Material verlegt Gleise im Bahnhof
Dalaas (Muttentobel) |
| |
|
|
1907 |
| (k.
D. vorh.) |
Beginn
des Einsatzes von Dampflokomotiven der Reihe 110.500 auf der
Strecke Innsbruck-Landeck |
| (k.
D. vorh.) |
Erweiterung
der Bahnhofsanlagen und Bau eines Heizhauses in Wilten (bis
1908) |
| 9.
Januar |
Verschüttung
von Gleisen im Bahnhof Dalaas (Muttentobellawine) |
| 10.
März |
Im
Bereich des km 119.9 fährt ein Zug in einen Schneerutsch,
3 Güterwaggons entgleisen; im Bahnhof Dalaas werden Gleise
auf 25 m Länge durch die Muttentobellawine verschüttet |
| 10.-11.
März |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 1 Tag) |
| 18.-28.
März |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lawinengefahr/Lawinenabgänge
(Dauer: 10 Tage) |
| Mai/Juni |
Probefahrten
mit vakuumgebremsten Zügen |
| |
|
|
1908 |
| (k.
D. vorh.) |
Erweiterung
der Gleisanlagen im Bahnhof Silz |
| 12.
Februar |
Ein
Felssturz im Bereich km 126.0 verschüttet die Bahnlinie |
| 27.
Juli |
700
m³ Material verschütten die Gleisanlagen im Bahnhof
Dalaas |
| 15.
August |
Eröffnung
der Haltestelle Bings |
| |
|
|
1909 |
| (k.
D. vorh.) |
Die
Schanatobel-Brücke wird durch ein Paralleltragwerk verstärkt |
| (k.
D. vorh.) |
Inbetriebnahme
einer Sicherungsanlage im Bahnhof Bludenz |
| 1.
Oktober |
St.
Anton: Namensänderung in St. Anton am Arlberg |
| |
|
|
1910 |
| (k.
D. vorh.) |
Antragstellung
im Reichsrat zur Elektrifizierung der österreichischen
Bergstrecken, darunter auch die Arlbergbahn |
| (k.
D. vorh.) |
Umbau
der Gleisanlagen im Bahnhof Schönwies |
| 25.
Februar |
Felsrutschung
von 800 m³ Gestein auf die Bahnlinie im Bereich km 123.93 |
| 25.-27.
Februar |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lehnenrutschung (Dauer: 2 Tage) |
| 7.-9.
September |
Sperrung
der Strecke Bludenz-Langen wegen Lehnenrutschung (Dauer: 2 Tage) |
| 10.
Oktober |
Erste
Verhandlungen in Langen zum Bau eines Bahnkraftwerkes im Klostertal |
| |
|
|
1911 |
| (k.
D. vorh.) |
Die
Ötztalerach-Brücke erhält eine neues Tragwerk
(Hohlkastenträger) |
| 6.
November |
Inbetriebnahme
einer Sicherungsanlage mit Deckungssignalen im Bereich des späteren
Moltertobel-Tunnels (Beobachtungsposten wg. Steinschlag) |
| 18.
November |
Der
Bahnhof Ötztal erhält eine mechanische Sicherungsanlage
(Befehlswerk mit zwei Endstellwerken) |
| |
|
|
1912 |
| (k.
D. vorh.) |
Beginn
von Vermessungsarbeiten im Gebiet des Spullersees |
| (k.
D. vorh.) |
Renovierung
der Steinteile an der Trisannabrücke |
| (k.
D. vorh.) |
Baubeginn
Moltertobel-Tunnel |
| 1.
Mai |
Umbenennung
Wilten in Innsbruck Westbahnhof, Telfs in Telfs-Pfaffenhofen |
| |
|
|
1913 |
| (k.
D. vorh.) |
Inbetriebnahme
von Sicherungsanlagen in den Bahnhöfen St. Anton am Arlberg
und Landeck |
| 4.
März |
Erneuerung
des Stellwerks 2 Innsbruck West |
| 11.
Dezember |
Roppen:
Rückbau zur Haltestelle mit Blockposten |
| |
|
|
1914 |
| (k.
D. vorh.) |
Einsatzbeginn
für Lokomotiven der Reihe 380. Darüber hinaus befindet
sich im Stand der Heizhausleitung Landeck je eine Lokomotive
der Reihe 180 und 80. |
| 22.
April |
Inbetriebnahme
des 1634 m langen Moltertobel-Tunnels zur Umfahrung des steinschlaggefährdeten
Bereiches "Schwarze Wand" |
| 10.
Mai |
Ein
Felssturz beschädigt das Lawinenschutzdach im km 113.7 |
| 10.
Oktober |
Inbetriebnahme
des Wildentobel-Tunnels |
| November |
Bahnhof
Imst erhält eine mechanische Sicherungsanlage (Befehlswerk
mit zwei Endstellwerken) |
| 19.
Dezember |
Roppen:
Erweiterung zum Bahnhof führt zum Bau zusätzlicher
Gleise sowie zur Inbetriebnahme eines mechanischen Stellwerkes
(Befehlswerk mit zwei Endstellwerken) |
| |
|
|
1915 |
| (k.
D. vorh.) |
Verlängerung
der Gleise im Bahnhof Danöfen |
| 1.
Mai |
Umstellung
von Links- auf Rechtsfahrbetrieb im Arlbergtunnel |
| September |
Der
Bahnhof St. Anton am Arlberg erhält eine mechanische Sicherungsanlage
(Befehlswerk mit zwei Endstellwerken) |
| |
|
|
1916 |
| September |
Bau
einer mechanischen Sicherungsanlage im Bahnhof Dalaas (Befehlswerk
mit zwei Endstellwerken) |
| Dezember |
Im
Bahnhof Danöfen geht eine mechanische Sicherungsanlage
(Befehlswerk mit zwei Endstellwerken) in Betrieb |
| |
|
|
1918 |
| (k.
D. vorh.) |
Umbau
des Bahnhofes Landeck (wegen Reschen-Scheideck-Bahn, bis 1919) |
| September |
Inbetriebnahme
einer mechanischen Sicherungsanlage in Zirl (Befehlswerk mit
zwei Endstellwerken) |