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Michael
Laublättner (Ltg.)
Benedikt Rödel |
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2008 by Michael Laublättner |
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| Überblick:
Auswahl von Literatur zur Arlbergbahn |
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Sie bauten den Arlberg-Bahntunnel von 1880 bis 1884, Ostseite – St. Anton am Arlberg
Autor: Hans Thöni
Format: ca. 379 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 2007
Erscheinungsort: Ludesch - St. Anton am Arlberg (A)
Dieses über 340 Seiten starke Werk befasst sich umfassend mit der Geschichte des Arlberg-Bahntunnels. Das besondere dabei ist, dass im Gegensatz zu anderen Publikationen die Technik nicht alleine im Mittelpunkt steht. Thöni geht besonders auf die sozialen Umstände und die Menschen ein, die am Tunnelbau beteiligt waren. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten (ca. 80 Seiten) erhält der Leser allgemeine Informationen beispielsweise zur Baugeschichte oder zur Lage der Baustelleneinrichtungen, so dass sehr gut nachvollzogen werden kann, an welchen Orten auf dem heutigen Gemeindegebiet von St. Anton bestimmte Anlagen zu finden waren. Den zweiten Teil (ca. 240 Seiten) des Buches – und das ist die Besonderheit – stellt die „Namen-Sammlung“, eine alphabetische Auflistung von Arbeitern dar, die beim Bau beteiligt waren. Thöni hat hierfür umfangreiche Quellenrecherche betrieben und u. a. Namen, Herkunft und auch Verbindungen einer beeindruckenden Zahl von Arbeitern aufgelistet. Vor allem die Nachfahren der beim Tunnelbau Beteiligten dürften hier eine einzigartige Quelle vorfinden.
Im dritten Teil wird neben dem umfangreichen Quellen- und Literaturverzeichnis ein Überblick zu den Herkunftsorten und Namen der Arbeiter gegeben. Es muss erwähnt werden, dass sich dieses Buch auf die Ostseite des Arlbergtunnels bezieht, für die Westseite soll im Verlaufe der kommenden Jahre ein ähnlicher Band erscheinen. |
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Tirolatlas
- Eine Landeskunde in Karten, Begleittexte XIV (Eisenbahn, Naturgefahren,
Pendler, Landwirtschaft, Verkehr)
Herausgeber: Wilfried Keller
Format: ca. 100 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1999
Verlag: Universitätsverlag Wagner, Innsbruck (A)
Dieses Heft enthält auf ca. 100 Seiten insgesamt sieben Aufsätze
von verschiedenen Autoren. Obwohl es sich hier nicht um ein ganzes
Buch über die Arlbergbahn handelt, ist es eine interessante Lektüre,
um mehr über Vergangenheit und Gegenwart der Eisenbahn bzw. des
Verkehrswesens in Tirol zu erfahren. |
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Von Innsbruck nach Bludenz aus der Reihe "Bahn im Bild",
Band 97
Autor: Peter Wegenstein
Format: ca. 100 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1997
Verlag: Verlag Peter Pospischil, Wien (A)
Dieser Band der Reihe "Bahn im Bild" beschäftigt sich
mit der Arlbergbahn Innsbruck-Bludenz. Besonders die kurze, aber sehr
interessante Einführung mit Daten zur Geschichte der Strecke
und den Bahnhöfen sowie eine Reisebeschreibung liefern wichtige
Informationen. Der Rest des Buches besteht durchgehend aus SW-Abbildungen,
die hauptsächlich den Betrieb von 1975-1995 zeigen. Soweit wie
möglich sind allerdings auch ältere Aufnahmen berücksichtigt.
Fazit: Ausgezeichneter Bildband, den man bestimmt nicht so schnell
wieder aus der Hand legt. |
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Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg,
Band 2
Autor: Lothar Beer
Format: ca. 320 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1995
Verlag: Hecht-Verlag, Hard (A)
Lothar Beer gibt in Band II der in drei Bänden erschienenen Reihe
"Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg" einen äußerst
interessanten Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Eisenbahnen
im westlichsten österreichischen Bundesland in der Zeit von 1918
mit der Auflösung der Donaumonarchie bis hin zur Fertigstellung
des zweigleisigen Ausbau des Streckenabschnitts Bludenz-Feldkirch
im Jahre 1995. Unter anderem werden auch der elektrische Bahnbetrieb,
Fahrzeuge, Bahnhofsbauten und Streckenausbau in den jeweiligen Abschnitten
ausführlich erläutert. |
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EJ-Journal Spezial: Die Arlbergbahn
Autoren: C. Asmus, J. Stockklausner, A. Ditterich
Format: ca. 100 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: Neuauflage 1995
Verlag: Hermann Merker Verlag, Fürstenfeldbruck (D)
Dieses Heft aus der Serie "Eisenbahn-Journal-Spezial" bietet
ebenfalls wie die Ausgabe des Eisenbahnkuriers einen reich bebilderten
Überblick mit prächtigen Farb- und SW-Bildern aus allen
Epochen. Nicht nur der geschichtlich interessierte Leser wird an diesem
Heft Freude haben, sondern auch der Eisenbahnliebhaber, der eine Reise
über den Arlberg plant. Fazit: Absolut lohnenswert als Überblick,
ideales Heft zum Einstieg. |
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Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg,
Band 1
Autor: Lothar Beer
Format: ca. 270 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1994
Verlag: Hecht-Verlag, Hard (A)
Lothar Beer befasst sich im ersten seiner drei Bände aus der
Reihe "Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg" mit dem
Zeitraum vom Beginn des Eisenbahnzeitalters bis zum Ende des 1. Weltkrieges
im Jahre 1918. Als Einleitung dient ein Überblick zur Geographie
und Geschichte des "Landes vor dem Arlberg". Beer führt
den Leser nach einem kurzen Exkurs über die allgemeine Entstehung
der Eisenbahn langsam an die ersten Bahnen (Bahnprojekte) in Vorarlberg
heran. Der Hauptteil dieses Buches besteht aus zwei Kapiteln: Eines
über die "k. k. privilegierte Vorarlberger Bahn", das
andere über die "Arlbergbahn". Auf rund 110 Seiten
findet sich die Aufarbeitung der Arlbergbahn-Geschichte, wobei besonders
die Geschehnisse aus der Bauzeit einen breiten Raum einnehmen. Eine
große Anzahl an Fotografien, Konstruktionszeichnungen und (Bahnhofs-)Plänen
veranschaulichen die textlichen Erläuterungen und machen das
Lesen zu einem großem Vergnügen. Besonders erwähnenswert
ist der Exkurs über "Bahnprojekte in Tirol" (Reschen-Scheideck-Bahn,
Fernbahn), ein Themengebiet, das leider viel zu oft unberücksichtigt
bleibt. Der vollständige Bau der Bahn über den Reschenpass
mit dem Ausgangspunkt Landeck hätte die Rolle der Arlbergbahn
im nationalen wie internationalen Verkehr neu definiert. In der Reihe
der Bücher, die sich mit der Bahn am Arlberg beschäftigen,
ist Beers Werk das jüngste, was sich auch in der hochwertigen
Qualität von Layout und Druck (Wiedergabe der vielen, größtenteils
historischen Abbildungen) bemerkbar macht. Fazit: Dieses Buch ist
uneingeschränkt zu empfehlen, denn: Sollten nach der Lektüre
doch noch Fragen vorhanden sein oder ist man auf der Suche nach mehr
Informationen zu einem bestimmten Themengebiet der Arlbergbahn: Die
umfangreiche Literaturliste im Anhang hilft mit Sicherheit weiter! |
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EK-Kurier-Special: Die Arlbergbahn gestern und heute
Autor: Bernhard Studer
Format: ca. 100 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: 1992
Verlag: EK-Verlag, Freiburg (D)
Dieses Heft bietet auf knapp 100 Seiten einen guten Überblick
zu den Strecken Innsbruck-Bludenz, Bludenz-Bregenz sowie Feldkirch-Buchs
SG und Bregenz- St. Margrethen. Besondere Berücksichtigung finden
dabei die West- und Ostrampe der Bergstrecke. Durch viele gute Abbildungen
und Kurzinformationen zu den wichtigsten Orten an der Strecke bietet
sich das Heft auch als reisevorbereitende Lektüre an, die dem
Leser wertvolle Informationen zum ersten Kennenlernen der Arlbergbahn
liefert. Neben geschichtlichen Angaben findet der technisch Interessierte
am Ende des Bandes eine Zusammenstellung der am Arlberg eingesetzten
Loks. Fazit: Besonders empfehlenswerter Überblick. |
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Die Arlberg-Linie und die Normalspurbahnen in Vorarlberg
Autor: Bernhard Studer
Format: ca. 120 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1986
Verlag: Verlag Bucheli (Paul Pietsch), Zug (D)
Der Autor dieses Buches zeigt anhand von vielen, gelungenen Aufnahmen
den Betrieb auf den Bahnstrecken in Vorarlberg (mit Schwerpunkt Arlbergbahn)
in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Zu den Strecken gibt es am
Anfang jeden Kapitels eine kurze geschichtlich-geographische Einführung.
Der Titel lässt anfänglich vielleicht eine thematische Einschränkung
auf Vorarlberg vermuten, die Ostrampe St. Anton a. A.-Landeck und
die Talstrecke bis Innsbruck bleiben aber keineswegs unberücksichtigt.
Fazit: Der Leser kann in diesem Bildband zahlreiche, auch bezüglich
der Traktion interessante, Abbildungen vorfinden (Baureihen 1670,
1020, 1180). |
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Die Arlbergbahn 1884-1984
Autoren: Div.
Format: ca. 150 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: 1984
Verlag: Österreichische Bundesbahnen im Eigenverlag, Innsbruck
(A)
Diese Festschrift ist im Jahre 1984 anlässlich des 100 jährigen
Bestehens der Arlbergbahn erschienen. Der Leser erhält einen
geschichtlichen Überblick zur Entwicklung des Bahnbetriebs und
außerdem Kurzinformationen zu den an der Strecke liegenden Orte.
Berücksichtigung finden außerdem die am Arlberg im Einsatz
stehenden Bahnbediensteten, deren Tätigkeiten erläutert
werden. Fazit: Lesenswerte Festschrift, die außer historischen
Daten auch einen Einblick in den aktuellen (d.h. 1984) Bahnbetrieb
gewährt. |
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EJ-Journal Spezial: Die Arlbergbahn
Autoren: C. Asmus, J. Stockklausner, A. Ditterich
Format: ca. 100 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: 1984
Verlag: Hermann Merker Verlag, Fürstenfeldbruck (D)
Dieses Heft aus der Serie "Eisenbahn-Journal-Spezial" bietet
ebenfalls wie die Ausgabe des Eisenbahnkuriers einen reich bebilderten
Überblick mit prächtigen Farb- und SW-Bildern aus allen
Epochen. Nicht nur der geschichtlich interessierte Leser wird an diesem
Heft Freude haben, sondern auch der Eisenbahnliebhaber, der eine Reise
über den Arlberg plant. Fazit: Absolut lohnenswert als Überblick,
ideales Heft zum Einstieg. |
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Die Arlbergbahn
Autoren: Franz Marti, Ascanio Schneider
Format: ca. 200 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1983
Verlag: Orell Füssli, Zürich (CH)
Dieser Bildband enthält als Einleitung einen 30 seitigen Bericht
(zweisprachig d/e) über die Arlbergbahn und deren Geschichte.
Darauf folgen viele farbige Abbildungen, die das Buch besonders "lesenswert"
machen. Fazit: Ein Klassiker, der in keinem Eisenbahn-Bücherregal
fehlen sollte. |
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Die Arlbergbahn
Autor: Josef Dultinger
Format: ca. 230 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1981
Verlag: Verlag Dr. Rudolf Erhard, Rum bei Innsbruck (A)
Dultingers Werk über die Arlbergbahn bietet auf knapp 240 Seiten
neben vielen Abbildungen auch Daten und historische Informationen,
die aber keineswegs langweilig aufbereitet sind. Da sich dieses Buch
auch an die "technisch interessierte Jugend" wendet, eignet
es sich bestens als "Lesebuch", um mehr über die Arlbergbahn
und die auf ihr eingesetzten Triebfahrzeuge zu erfahren. |
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Natur und Verkehr auf der Alrberg-Westseite, Reihe Innsbrucker
Geographische Studien, Band 1
Herausgeber: F. Fliri, A. Leidlmair
Autor: Helmut Tiefenthaler
Format: ca. 250 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1973
Verlag: Im Selbstverlag des Geographischen Instituts der Universität
Innsbruck (A)
Dieses Buch ist der Fachliteratur aus dem wissenschaftlichen Bereich
der Geographie zuzuordnen. Aus diesem Grund geht Tiefenthaler zunächst
auf die natürlichen Gegebenheiten der Arlberg-Westseite ein,
er diskutiert u. a. Klima, Vegetation, geologischer Aufbau sowie Oberflächengestaltung.
Nach einem historischen Abriss der Verkehrsentwicklung im Arlberggebiet
folgt eine detaillierte Schilderung des Verhältnisses zwischen
Natur und Verkehr im Klostertal. Der Autor geht auf jede Naturgefahr
ein, der interessierte Leser bekommt genaue Informationen zu Steinschlag,
Lawinen, Rutschungen u. v. m. Auch die schützenden Gegenmaßnahmen
werden erwähnt. In diesem großen Kapitel nimmt neben dem
Straßenverkehr die Bedrohung der Arlbergbahn durch Naturgefahren
einen breiten Raum ein, für dieses Themengebiet ist "der
Tiefenthaler" sicherlich das ausführlichste und beste Werk
(man beachte auch die abgedruckten 75 Tabellen, 48 Abbildungen und
10 beiliegenden Karten). Leider sind seit dem Erscheinen rund 30 Jahre
vergangen, so dass neuere Entwicklungen nicht mehr einbezogen sind,
trotzdem behalten viele, v. a. historische Abhandlungen, immer noch
ihre Gültigkeit. |
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Die Arlbergbahn als transalpine West-Ost-Vernbindung - ihre wirtschaftliche
Bedeutung und Wettbewerbsfähigkeit aus der Reihe "Beiträge
zur alpenländischen Wirtschafts- und Sozialforschung"
Autor: Fritz Haas
Format: ca. 240 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1973
Verlag: Wagner´sche Universitätsbuchhandlung, Innsbruck
(A)
Nach einer Einführung zur Geschichte des Bahnverkehrs über
den Arlberg werden hauptsächlich Daten aus dem Bereich der Wirtschaft
und der Vekehrsentwicklung der Arlbergbahn gegeben und diskutiert. |
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Tiroler Wirtschaftsstudien, Schriftenreihe der Jubiläumsstiftung
der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Tirol, 10. Folge:
Hundert Jahre Tiroler Verkehrsentwicklung 1858-1958
Autoren: Div.
Format: ca. 370 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1961
Verlag: Universitätsverlag Wagner, Innsbruck (A)
Der 10. Band der Reihe "Tiroler Wirtschaftsstudien" befasst
sich mit der Verkehrsentwicklung des Landes. Insgesamt 25 Aufsätze
unterschiedlicher Länge wurden von verschiedensten Autoren verfasst,
alle jedoch Fachleute auf dem jeweiligen Themengebiet. Der Umfang,
in dem die Arlbergbahn hier erwähnt wird, ist mit rund 7 Seiten
vergleichsweise kurz, der Leser bekommt aber zusätzlich wertvolle
Informationen über das verkehrsgeschichtliche Geschehen "rund
um die Arlbergbahn". Folglich bietet sich diese Publikation zur
Einordnung der Arlbergbahn in die Entwicklung der anderen Bahnen (Verkehrsmittel)
Tirols an. Fazit: Interessant, um einen historischen Überblick
zu bekommen. |
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Die Arlberglinie im elektrischen Betriebe
Autoren: Div.
Format: ca. 60 Seiten, broschiert
Erscheinungsjahr: 1925
Verlag: Österreichische Bundesbahnen im Eigenverlag, Innsbruck
(A)
Das Erinnerungsblatt enthält geschichtliche Informationen zur
Arlbergbahn und soll zeigen, wie die technische Entwicklung voranschreitet
und welche Vorteile der elektrische Betrieb in Bezug auf Reisedauer
und Komfort hat. Auch eine Streckenbeschreibung Innsbruck-Arlberg-Bludenz
ist enthalten. Man sollte aber nicht glauben, dieses kleine Heft enthält
nur Abbildungen von der Eisenbahn. Da die Broschüre auf einer
Verkehrausstellung im Ausland die Besucher über die Leistungen
der Erbauer und Ingenieure informieren sollte und gleichzeitig die
landschaftliche und kulturelle Vielfalt Österreichs zeigen wollte,
sind auch viele Aufnahmen von bekannten Gebäuden und Landschaften
abgedruckt. Fazit: Interessantes Heft zur Elektrifizierung, welches
noch relativ häufig zu finden und bezüglich des Kaufpreises
noch ganz erschwinglich ist. |
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Über Erfahrungen im Lawinenverbau in Österreich
Autor: Vincenz Pollack
Format: ca. 90 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1906
Verlag: Franz Deuticke, Leipzig (D) und Wien (A)
Die Arlbergbahn wird häufig als "schwierigste Gebirgsbahn
Europas" bezeichnet. Ein Grund dafür ist die alljährliche
Bedrohung durch Lawinen. Der Autor, Vincenz Pollack, war lange Jahre
mit der Erforschung von Lawinen und der Entwicklung von Schutzbauten
am Arlberg beschäftigt. Seine besondere Ortskenntnis spiegelt
sich in dieser Publikation wider, die als Zusammenfassung der an der
Westrampe der Arlbergbahn gesammelten Erfahrungen (aus den Anfangsjahren
dieses Forschungsgebietes) geschrieben ist. Obwohl der Titel allgemein
gehalten ist, bezieht sich Pollack überwiegend auf die Arlbergbahn.
Neben dem sehr genauen und wissenschaftlichen Text finden sich zahlreiche
Abbildungen von Lawinenschutzbauten, wobei hier das Blasegg-Gebiet
(mit den Gefahrenbereichen Benediktentobel, Simastobel und Längentobel)
oberhalb des Bahnhofes Langen a. A. besonders berücksichtigt
wird. |
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Die Arlbergbahn Wörgl-Innsbruck-Landeck-Bregenz aus der Reihe
"A. Hartlebens neue Reisebücher", Nr. 8: Unterwegs
- Schilderungen und Naturansichten von den beliebtesten Reisewegen
Autor: Amand von Schweiger-Lerchenfeld
Format: ca. 140 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: ca. 1900
Verlag: A. Hartleben´s Verlag, Wien (A)
Der Band Nummer 8 aus der Reihe A. Hartleben´s neue Reisebücher
beschreibt die Arlbergbahn. Zu beachten ist, dass Schweiger-Lerchenfeld
den Begriff "Arlbergbahn" sehr weit fasst und damit die
Bahnstrecke Wörgl-Innsbruck-Bregenz meint. Wie schon der Titel
erahnen lässt beschreibt der Autor die Orte und Sehenswürdigkeiten
entlang der Bahnstrecke, weist aber auch an einigen Textstellen auf
die bauliche Ausführung der Arlbergbahn hin, was diesen kleinen
Band zu einem sehr interessanten Bericht aus den Jahren um 1900 macht. |
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Die Arlbergbahn, Denkschrift aus Anlass des zehnjährigen Betriebes
(1884-1894)
Autor: v. Drathschmidt
Format: ca. 380 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1896
Verlag: k. k. Staatsbahndirection Innsbruck (A) im Eigenverlag
Der anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Arlbergbahn
im Jahre 1896 erschienenen Denkschrift stellt einerseits eine etwas
gekürzte Abschrift der im Jahre 1890 herausgegebenen Denkschrift
über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der
Arlbergbahn dar. Andererseits befasst sich diese Denkschrift aber
auch mit der Behebung der in der Betriebszeit aufgetretenen Schäden
am Gleiskörper, weiters mit der Bahnaufsicht und Bahnerhaltung,
mit der Beschaffung der Fahrbetriebsmittel, sowie mit dem Fahrbetrieb
im Hinblick auf die geltenden Bestimmungen. Ferner finden sich am
Ende dieses Bandes zahlreiche Abbildungen, unter anderem eine Karte
der Arlbergbahn, das Längenprofil der Strecke Landeck-Bludenz
sowie Pläne der in den Jahren 1884 bis 1894 auf der Westrampe
errichteten Lawinen- und Steinschlagverbauungen. |
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Denkschrift der k. k. General-Direktion der österr. Staatsbahnen
über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der
Arlberg-Bahn, Schluss
Autor: Friedrich Bischoff
Format: ca. 90 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1890
Verlag: k. k. General-Direktion der österr. Staatsbahnen im Eigenverlag,
Wien (A)
Jene 1890 erschienene Denkschrift über den Fortschritt der Projektierungs-
und Bauarbeiten der Arlbergbahn zählt wohl zweifelsohne zu den
bemerkenswertesten und zugleich aufschlussreichsten Publikationen,
die jemals über die Arlbergbahn herausgegeben wurden. Es existiert
kaum eine vergleichbare Niederschrift, die sich mit sämtlichen
Aspekten des Arlbergbahnbaus so detailliert auseinandersetzt. Dem
Schluss dieses Bandes sind zudem eine Reihe herausragender Abbildungen
beigefügt, die unter anderem den Aufbau der Stationsanlagen,
sowie die Baupläne der großen Viadukte etwas näher
veranschaulichen. |
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Denkschrift der k. k. Direktion für Staats-Eisenbahnbauten
über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der
Arlberg-Bahn
Autor: Julius Lott
Format: ca. 60 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1882
Verlag: k. k. Direktion für Staats-Eisenbahnbauten im Eigenverlag,
Wien (A)
Jene 1882 erschienene Denkschrift über den Fortschritt der Projektierungs-
und Bauarbeiten der Arlbergbahn beschäftigt sich insbesondere
mit Grundeinlösungs-Angelegenheiten, der Ausarbeitung der Bauprojekte
sowie mit der Ausführung der bis dahin stattgefundenen Bautätigkeiten.
Diese Denkschrift dürfte auch für jene von Interesse sein,
die sich mit dem Bau des Arlbergtunnels eingehend auseinandersetzen
möchten. Auch diesem Band sind zahlreiche Abbildungen beigefügt,
die unter anderem das Längenprofil der Tal- und Bergstrecke,
den Aufbau der Installationsanlagen sowie die Baupläne des Arlbergtunnels
veranschaulichen. |
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Denkschrift der k. k. Direktion für Staats-Eisenbahnbauten
über den Fortschritt der Projektierungs- und Bauarbeiten der
Arlberg-Bahn
Autor: Julius Lott
Format: 23 Seiten, zahlreiche Tafeln im Anhang, gebunden
Erscheinungsjahr: 1881
Verlag: k. k. Direktion für Staats-Eisenbahnbauten im Eigenverlag,
Wien (A)
In der Reihe der Denkschriften zum "Fortschritt der Projektirungs-
und Bauarbeiten" der Arlbergbahn sind insgesamt drei Bände
erschienen (1881, 1882, 1890). Diese entsprechen jeweils einem Jahresbericht
(Überblick als Schlussband 1890), fassen sie doch die Geschehnisse
und erbrachten Leistungen beim Bau der Arlbergbahn zusammen. Wie die
anderen beiden Bände, zeichnet sich auch dieser erste durch eine
ungewöhnlich prägnante und sehr präzise Ausdrucksweise
aus. Es wird mit größter Sorgfalt jeder Fortschritt schriftlich
festgehalten. Beginnend mit dem Auftrag zum Bau der Bahn über
den Arlberg vom Mai 1880, werden grundlegende Informationen zur Ausführung
dieses Projektes gegeben, wie z. B. die Ausschreibung der Bauarbeiten
für den Arlbergtunnel mit den verbindlichen Anforderungen an
die ausführenden Unternehmen. Es schließen sich die Ergebnisse
der "Trassenrevision" sowie - aufgeteilt nach Zuständigkeit
der Bauleitungen - ein "Stand der Projektirungsarbeiten"
an. Besonders darf auf die umfangreiche Sammlung an Tabellen und Tafeln
hingewiesen werden, denen eine Fülle an Daten zu entnehmen sind.
Für einen lückenlosen historischen Überblick ist die
Lektüre der drei Bauberichte unbedingt zu empfehlen, deren Grundlage
dieser erste Band legt. |
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Die Alternativ-Trassen der Arlberg-Bahn
Autor: Wilhelm von Nördling
Format: ca. 50 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1879
Verlag: Verlag R. von Waldheim, Wien (A)
Der Autor Wilhelm von Nördling war k. k. Sektions-Chef und General-Direktor
des Österreichischen Eisenbahnwesens. Es werden zwei mögliche
Trassen der Arlbergbahn diskutiert, und zwar die Variante mit Basistunnel
und den Stationen "Langen" und "St. Anton" sowie
eine Variante mit höher gelegenem Tunneldurchstich und den Stationen
"Unter-Langen", "Ober-Langen", "Stuben"
und "St. Anton". |
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Technischer Bericht über das Project der Arlberg-Bahn (Bludenz-Landeck)
Herausgeber: Bau-Abtheilung der k. k. General-Inspection der österreichischen
Eisenbahnen
Format: ca. 79 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 1872
Verlag: Bau-Abtheilung der k. k. General-Inspection der österreichischen
Eisenbahnen im Eigenverlag, Wien (A)
Dieser Bericht stammt aus jener Zeit, als man noch über eine
Vielzahl möglicher Bauvarianten der Arlbergbahn diskutierte und
auf der Suche nach einer ökonomisch und betrieblich günstigen
Variante war. Besonders bei der Überschienung des Passes konnten
sich die Experten lange Zeit nicht einigen, was auch an der Vielzahl
der vorgeschlagenen Scheiteltunnelvarianten erkennbar ist. Der Leser
findet interessante Hintergrundinformationen über geplante Projekte,
die aus heutiger Sicht teilweise als sehr mutig zu bezeichnen sind,
zum Teil aber auch die Entwicklung der Arlbergbahn als Transportweg
stark eingeschränkt hätten (u. a. sehr hoch gelegene Scheiteltunnel).
Zu allen Varianten werden sehr genaue Angaben gemacht, welche in mehreren
ausfaltbaren Tafeln (Anhang) verdeutlicht werden. |
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Die Redaktion möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß
in der oben angeführten Bücherliste nur die wichtigsten
Publikationen über die Arlbergbahn vertreten sind. Weiters sei
vermerkt, daß die Kritiken von der Redaktion verfaßt wurden
und somit eine subjetkive Wertung darstellen.
(Autor: Benedikt Rödel) |
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