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Michael
Laublättner (Ltg.)
Benedikt Rödel |
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| ©
2009 by Michael Laublättner |
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| Austausch der Innbrücke im April 2009 (Foto: Hanno Thurnher) |
Neue Innbrücke für Landeck
Während einer einwöchigen Streckensperre vom 22.4. bis 29.4.2009 kam es zum Austausch der Innbrücke (km 73,4) in Landeck.
Dieses imposante Bauwerk westlich des Bahnhofes Landeck-Zams
wird täglich von rund 90 Zügen befahren.
Die Stadt Landeck entschied sich für die Errichtung einer
rund 1.400 Tonnen schweren Stahlbogenbrücke, welche das
bestehende über 100 Jahre alte Brückentragwerk ersetzte. Zur Auswahl stand auch die Herstellung einer Stahlfachwerkbrücke.
Eine Konstruktion dieser Art wurde jedoch seitens der Stadt
abgelehnt, um den Ausblick der Fahrgäste beim Überqueren
der Brücke auf die Umgebung von Landeck nicht zu beeinträchtigen.
Darüber hinaus stand die Sanierung der östlich und
westlich der Brücke gelegenen historischen Viadukte sowie
die Errichtung von Lärmschutzwänden im gesamten Bereich
der Brücke an. Ein Teil dieser Sanierungsarbeiten konnte
bereits während der Augustsperre im Jahre 2007 durchgeführt
werden.
Im Zuge der geplanten Arlbergsperre
wurde die alte Innbrücke abgetragen und anschließend
das rund 10 m südlich errichtete neue Brückentragwerk
eingeschoben. Vor der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Brücke
mußte eine Belastungsprobe durchgeführt werden. Hierfür
wurden drei je 86 Tonnen schwere Lokomotiven der Baureihe 1016/1116
herangezogen, die als Lokzug die Brücke überquerten.
Für Interessierte wurde unweit der Brücke eine Aussichtsplattform
geschaffen. Von hier aus bestand die Möglichkeit, den Fortgang
der Arbeiten mitzuverfolgen. Mithilfe von Schautafeln sollte ferner
der genaue Ablauf der Bauarbeiten verdeutlicht werden.
| ABLAUF
DER ARBEITEN |
| bis
Mai 2008 |
Herstellung
der Bohrpfähle, Fundamente, Verteilträger |
| bis
Aug. 2008 |
Herstellung
der Betonfertigteile für die Viaduktsanierung |
Sperre
9.-25.8.2008 |
Abtrag
der Gleise, Sanierung der restlichen Viadukte, Herstellung
der Gleise (Schotter, Schwellen, Schiene) |
bis
Frühjahr
2009 |
Fugensanierung
an 3 Viadukten, Rückverlegung der Radwegbrücke,
Herstellung der Hilfskonstruktion, Herstellung neues Brückentragwerk |
Sperre
22.-29.4.2009 |
Abtrag
der Gleise, Abbruch des Brückentragwerkes, Einschub
des neuen Brückentragwerkes, Herstellung der Gleise
(Schotter, Schwellen, Schiene, Fahrleitung) |
Weitere Informationen zum Ablauf der Arbeiten:
Presseinformation:
Sechs Bauphasen... (ÖBB 2008)
Informationsblatt
Innbrücke: Projekt... (ÖBB 2008)
Innbrücke
Landeck: Generelle Planung (PEC ZT GmbH 2002) |
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| Arbeiter
bei der Herstellung einer neuen Bahnsteigüberdachung (Foto: Michael
Laublättner) |
Zweigleisiger Ausbau des Streckenabschnitts Langen a/A - Klösterle
Die Bemühungen der österreichischen Bundesbahnen, einen
zweigleisigen Regelbetrieb auch auf schwierigsten Gebirgsbahnen wie
der Arlbergbahn zu realisieren, nehmen langsam Formen an. Die Vorteile
eines zweigleisigen Ausbau liegen auf der Hand. Zum einen können
allfällige Kreuzungen und die damit verbundenen Verzögerungen
im Regelbetrieb auf der Arlbergbahn in Zukunft vermieden, und zum
anderen die Zugdichte erhöht werden.
Im Zuge der Fertigstellung des Blisadonatunnels und des
damit verbundenen zweigleisigen Ausbau des Streckenabschnitts Langen
a/A - Klösterle wurde der Bahnhof Langen am Arlberg modernisiert und somit
den Erfordernissen der heutigen Zeit angepaßt.
Im Verlaufe dieser Modernisierung wurden die Gleise 4b und 9b sowie
auch das Bahnmeistergebäude, die Laderampe mit Gleis 6b und die
alte Bahnhofsreste "Statiönle", wovon letztere nun
schon seit etlichen Jahren leer stand und an deren Stelle die geplante
Bahnsteigunterführung errichtet werden sollte, abgetragen. Ein
Teil der Gleise 2 und 4 wurden bereits zu einem früheren Zeitpunkt abgetragen, Gleis 7
mit einem provisorischen Bahnsteig und Gleis 1 mit einer Hilfsbrücke
versehen, welche den Fahrbetrieb auch während der Umbauarbeiten
sicherstellen sollte.
Ferner wurde Mitte 2003 mit der Herstellung aller Gleise und Weichen im Blisadonatunnel,
sowie mit der Errichtung eines E-Gebäudes im km 110.642 begonnen.
Eine provisorische Anschwenkung am Ostportal des Blisadonatunnels
wurde durch den Einbau der Bauweiche BW 3, vormals die bereits abgetragene
Weiche W51, vorgenommen. Die Anschwenkung am Westportal des Blissadonatunnels
erfolgte durch den Einbau der Bauweiche BW 301 während der Maisperre
am 25./26. Mai 2002.
Die Aufnahme des Regelbetriebs durch den Blissadonatunnel erfolgte im
September 2003. Im weiteren Verlauf dieser Umbauarbeiten
wurde die Fahrdienstleitung in Langen a/A mit einem neuen Stellwerk
ausgestattet, sowie der Bahnhofsvorplatz mit einer "Park and
Ride" Anlage versehen.
Einziger Wehrmutstropfen dieser Modernisierungsarbeiten: Nach der
Inbetriebnahme des Blisadonatunnels wurde die alte Bahntrasse, der Großtobel- und der Simastobeltunnel abgetragen.
Somit fiel aber auch eine der markantesten Brückenkonstruktionen
auf der Westrampe, die "Wäldlitobelbrücke", diesen
Baumaßnahmen zum Opfer. Die Bauarbeiten fanden mit der Errichtung
einer neuen Laderampe, sowie der Herstellung eines Ölentladegleis
im November 2004 ihren Abschluß.
Weiters wurden bis November 2004 sämtliche Gleisanlagen im Bahnhofsbereich,
sowie der Bahnsteig vollkommen erneuert und letzterer mit einem Bahnsteigdach versehen (Bauphasen Langen - Klösterle:
1-3). |
Diashow
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Umbauarbeiten in Langen am Arlberg (Zip-Archiv,
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Österreichische
Bundesbahnen. Bauphasen Langen - Klösterle. Dokument vom
21. März 2002. Fdl Langen am Arlberg. 1-3.

(Autor: Michael Laublättner)
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