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Michael
Laublättner (Ltg.)
Benedikt Rödel |
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| ©
2008 by Michael Laublättner |
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| Diese
während einer Befahrung des Gips-Bergwerks bei Dalaas entstandene
Aufnahme zeigt napfförmige Tropfstellen, die sich in einer bläulich-grün
schimmernden Gipssinterdecke gebildet haben (Foto: Emil Büchel). |
Erinnerungen
an eine Befahrung des Altbergwerks in Dalaas
Am 14.03.1980 unternahm eine Gruppe Höhlenforscher des Karst-
und höhlenkundlichen Ausschusses des Vorarlberger Landesmuseumsvereins
eine geführte Befahrung des Bergwerks. Als Führer durch
den Stollenbau stand ein damaliger Mitarbeiter des Bauunternehmens
Hilti & Jehle zur Verfügung. Dieser stellte hier seit drei
Jahren im Auftrag der Berghauptmannschaft Messungen zur Feststellung
und Beobachtung tektonischer Bewegungen an und war mit der Stollenanlage
sehr vertraut, er ging das Wagnis von Verletzung durch unvorhersehbaren
Deckensturz oder Bergschlag gelegentlich im Rahmen seiner Überwachungstätigkeit
ein. Die Höhlenforscher aus Neugier und Interesse. Sie waren
zwar gewöhnt, sich in unterirdischen Hohlräumen zu bewegen,
ein still gelegtes und seit zwanzig Jahren der Natur überlassenes
Bergwerk war aber doch etwas anderes als eine Höhle.
Der Eingang in den Grubenbau bergseits der ehemaligen Verladerampe
ist auf einer Länge von etwa 20 m mit Natursteinen ausgemauert,
mit einem bogenförmigen Tunnelportal (Bild 8). Etwa 40 m westlich
und 230 m östlich des gemauerten Portals sind im Grubenplan von
1957 zwei weitere Mundlöcher eingetragen.
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13, abgestürzte Gipsplatten unter der steil nach Norden
einfallenden Schichtung (Foto: Emil Büchel) |
Die Stollen bilden ein meistens rechtwinkliges Netz ebener Strecken
aus Längs- und Querstollen in zwei Stockwerken, deren Ebenen
10 m in der Höhe versetzt sind (Bild 10). Sie verlaufen mit geringer
Steigung ins Berginnere. Ein abgewinkelter Stollen von 75 m Länge
auf der Höhe der Edelmannterrasse bildet ein drittes, höheres
und vom Rest der Anlage unabhängiges Stockwerk. In gerader Verlängerung
des Eingangsstollens sind beide unteren Ebenen der Anlage durch einen
Schrägstollen verbunden (Bild 14). Er fällt in nördlicher
Richtung in den Berg ein. Ein Stollen der untersten Ebene reicht bis
seitlich unter das gemauerte Stollenportal.
Die Ost-West-Erstreckung des Grubenbaues ist wesentlich größer
als die Nord-Süd-Erstreckung, nach etwa 100 m bilden hier Sandsteine
und Rauhwacken eine natürliche Begrenzung des Gipsköpers.
Der Stollenbau erstreckt sich etwa 465 m geradlinig der Bahn entlang
nach Osten und beim Eingangsstollen 85 m tief in den Berg. Die Gesamtlänge
der Stollen soll an die 700 m betragen. Am östlichen Ende berührt
der südliche Stollenabschnitt auf 50 m Länge beinahe die
Grundgrenze, bleibt aber noch etwa 25 m von der Gleisachse der Arlbergbahn
entfernt.
Der mittlere Längsstollen erstreckt sich über die gesamte
Länge der Grube, die benachbarten 3 Längsstollen sind nur
abschnittsweise ausgebrochen. Im regelmäßigen Abstand von
15 m zweigen gerade Querschläge nach einer oder nach beiden Seiten
ab. Diese sind sehr unterschiedlich in der Länge, enden teilweise
nach wenigen Metern. Im Süden und Westen der Anlage kommen auch
schräge und gekrümmte Verbindungsstollen vor.
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14, Längsschnitt durch den Eingangsstollen, nach Hilti
& Co (1957) (Grafik: Reinhard Elsensohn, Layout: Michael
Laublättner) |
Weiter im Osten, etwa 150 m vor dem Ende, führt ein Schrägschacht
zu einem kurzen Schachtteil mit Mundloch im Bereich des Tagbaues der
Edelmannterrasse hoch, dieser Gang war als Fluchtweg gedacht. Das
südliche Ende des Bergbaues ist angeblich bis nahe seitlich unter
die Bahntrasse vorgetrieben, der westlichste Stollen bis auf wenige
Meter (~ 4 m) an den Tobel, an dem die Lawinengalerie der ÖBB
liegt. Hier finden sich auch die ältesten Stollenteile, die jüngsten
liegen im Osten.
Die Querschnitte der Stollen weisen im allgemeinen ein rechteckförmiges
Profil von durchschnittlich etwa 4 x 4 m in der unteren Etage (auf
Ebene -10,0) und 5 x 5 m im oberen Stockwerk (Ebene ±0,0) auf.
Das Gipsgestein war also durchwegs standfest. Nur im östlichen
Viertel der Anlage musste der Hauptstollen auf 30 m durchgehend mit
Holz verbaut werden. Wo die Stollen den Tagbau unterqueren, vermindert
sich die Gesteinsüberdeckung teilweise auf nur 3 Meter.
An einer Stelle ist noch zu sehen, dass der Vortrieb in Abschnitten
vorgenommen wurde, wobei zuerst die größere Firste und
anschließend die restliche untere Strosse gelöst wurde.
Ausgebrochen wurde mit waagrecht angesetzten Bohrungen in den Profilecken
und zwei bis drei in den Verbindungslinien der Ecken. Meiner Schätzung
nach dürfte der Vortrieb in diesem weichen Gestein für einen
Laufmeter Abschlag und je nach Profilgröße zwischen 15
und 25 kg treibenden Sprengstoff verbraucht haben.
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15, napfförmige Tropfstellen in bläulich-grün
schimmernder Gipssinterdecke (Foto: Emil Büchel) |
Die Bewetterung der Vortriebe erfolgte durch Zufuhr von Frischluft
über ein Rohrsystem. In einem Querschlag östlich des Einganges
war ein rundes Loch zu sehen, das zur Durchführung der Lutte
(Luftleitung) in die untere Etage diente. Hier war auch gut zu erkennen,
dass zwischen der Firste des unterlagernden Stollens und der Sohle
des oberen nur etwa 4 - 5 m Fels stehen blieben. Bei unserem Besuch
war die Luft im Berg ohne spürbaren Mangel, auch die Flammen
unserer Karbidlampen zeigten kein ungewöhnliches Verhalten. Luftbewegung
war keine festzustellen.
Mit Ausnahme des ausgemauerten Stolleneinganges, einigen Zimmerungen
und eines abgemauerten Raumes im Stollenbau - dem ehemaligen Sprengmittelmagazin
- waren 1980 keine Einbauten mehr vorhanden. An einigen angeschnittenen
Pfeifen eingebaute Zimmerungen aus Holz waren zur Zeit unseres Besuches
schon am vermodern.
Verbruch und Verfall der Stollen zeigten sich hier ganz deutlich als
zeitabhängig stattfindender Vorgang. Seit der Stilllegung des
Bergwerkes zerfallen die Profile fortschreitend, die ältesten
Stollen sind am meisten verbrochen, die jüngsten am wenigsten.
Augenscheinlich waren dabei die doch bedeutenden Klüfte des Gesteins
weniger beteiligt als Quellungserscheinungen des Gipses oder eingesprengte
Anhydrit-Lagen, die zu krummschaligen Ablösungen von Platten
und Schuppen entlang der Oberfläche führen.
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16, napfförmige Tropfstellen in bläulich-grün
schimmernder Gipssinterdecke (Foto: Emil Büchel) |
Bruchzonen, von denen eine ernsthafte Gefahr ausgehen könnte,
waren nicht zu erkennen. Auch wenn Dr. Walter Krieg und der Führer
der Meinung waren, dass keines der befahrenen Gangstücke von
Einsturz bedroht sei, war es trotzdem ratsam, sich vorsichtig und
mit offenen Augen und Ohren zu bewegen. Bis auf die von uns selbst
verursachten Geräusche war es unheimlich still, da und dort war
vielleicht das Auftreffen eines Tropfens aus dem Dunkel eines abgehenden
Ganges zu vernehmen.
In der oberen Etage nordöstlich des Mundloches war ein Querschlag
großzügig am Verbrechen. Die Schichtung steht hier stollenparallel
steil nach Norden fallend, so dass die Druckbeanspruchung des Gesteins
in der Ebene der Schichtung stattfindet. Schichtflächen bieten
den Querzugspannungen geringen Widerstand, sie öffnen sich und
ermöglichen ein seitliches Ausweichen der Gesteinspakete. Dadurch
verlagert sich der Bereich der größten Druckspannung weiter
nach außen ins Gebirge. Beim Vorhandensein von Anhydrit können
zusätzlich Quellungserscheinungen das Ausbauchen der Stollenwandungen
verstärken, besonders an der Sohle.
Infolge der durch den Gebirgsdruck verursachten Stauchungen und Ablösungen
hatte sich die nördliche Ulme verformt, sie konnte dem Bergdruck
aber nur durch das Ausbiegen ganzer Schichtpakete von bis zu 1 m Mächtigkeit
in den Hohlraum hinein ausweichen. 40 cm über der Sohle wölbten
sich die Schichten stark einwärts und zerbrachen schließlich
(Bild 12). Platten erreichten teilweise mehrere Quadratmeter Fläche
und 30 - 40 cm Stärke. Sie waren einzeln zwischen Begrenzungsklüften
heraus gelöst, infolge der Vergrößerung ihres Rauminhaltes
durch Aufquellen in den Stollen gebogen und sind schließlich
zu Boden gestürzt (Bild 13).
Mit Ausnahme der abgestürzten Blöcke an dieser einen Stelle
handelt es sich bei anderen durchwegs um solche unter 1 m³ Rauminhalt.
Herum liegende und an den Wänden lehnende oder hängende
Bruchstücke waren entlang von Schichtungsflächen - durch
tonige Verunreinigungen geschwächte Flächen des Gesteins
- begrenzt.
Ein eigenartiges Gefühl stellte sich beim Autor ein. Gegenüber
einer natürlich gewachsenen Gipshöhle bewegten sich die
Höhlenforscher in einem Hohlraum, der mit der Gewalt von Sprengstoff
ausgebrochen war. Ob er in einem ähnlichen Zeitabschnitt, während
dem er entstanden war, vom Berg wieder geschlossen würde, war
ein nahe liegender Gedanke, aber vielleicht doch nicht ganz der Wirklichkeit
entsprechend.
Wie der Bergwerksführer bei seinen Kontrollgängen feststellen
konnte, gab es gerade an auffälligen Klüften keine messbaren
Bewegungen, an feineren Klüften traten aber jährliche Bewegungen
der Kluftränder gegeneinander von etwa 1 mm auf. In Abständen
von etwa 2 Jahren markierte er frisch gefallenes Gestein mit farbigen
Punkten (rot markiert war 1980 der Verbruch von 1976/1977, gelb derjenige
aus den Jahren 1978 und 1979). Farblich nicht gekennzeichnete Bruchstücke
waren also erst im Laufe der vergangenen Monate abgefallen (Bild 12).
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Bild
17, ein herabhängender Baumwurzelstrang breitet sich in
einer Pfütze am Boden aus (Foto: Emil Büchel) |
An etlichen Stellen tritt an natürlichen senkrechten Karstschläuchen
von 5 bis 30 cm Durchmesser Sickerwasser in die Stollenanlage ein.
An den Seitenflächen der Schlote haben sich typische Korrosionsformen
entwickelt, ebenfalls an den Ulmen von Stollen, die in den letzten
Betriebsjahren neu ausgesprengt wurden.
Wo Sickerwassergerinne auftreffen, sind in dieser Zeit bereits 10
mm tiefe Laugungsnäpfe und Rillenkarren entstanden. Die Einschwemmungen
entlang von braunroten und sandigen Sickerwasserwegen erinnern teilweise
an rötliche Lehme oder entkalkten und durch Eisenverbindungen
rot gefärbten Karstboden (Roterde, Terra rossa). Kalkige Laugungs-Rückstände,
wie sie etwa in der Trübbachhöhle (siehe Fußnote)
vorhanden sind, fehlen.

Nordwestlich
der Laguz Alpe im Großen Walsertal erstreckt sich im Inneren
eines Gipskörpers ein Höhlensystem, das mit über 400
m Ganglänge als die längste Gipshöhle Österreichs
angesehen wird. Nach dem in ihr entspringenden Gipsbach wird diese
aktive Quell-und Gipslaugungshöhle Trübbachhöhle genannt
(Krieg, 1981 & 1988).
Ihre Gänge weisen vielfach waagrechte Laugdecken auf, aus denen
scharfkantig zernagte Lösungsrückstände aus härterem
Gips und anderen Gesteinen (Kalk, Dolomit) kulissenartig aus der Decke
stehen. In der Trübbachhöhle finden sich auch überraschend
regelmäßige, tunnelartige Gangstrecken (Bild 21).

Eine Anzahl dieser nach oben ziehenden Karstschläuche war offensichtlich
bis zu einzelnen Gipstrichtern im Gelände über dem Bergbau
hinauf mit von Sickerwasser durchsetztem, lehmig-feinschuttigem Material
verfüllt. Beim Vortrieb wurden diese Schläuche (Pfeifen)
von unten her angeschnitten und entleerten sich gleich oder später
in unvorhersehbaren, überraschenden Ereignissen, teilweise bis
zur Verfüllung des ganzen Stollenprofiles an dieser Stelle.
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Bild
18, frei in den Stollen hängende Baumwurzeln (Foto: Emil
Büchel) |
In der Mitte der Siebzigerjahre soll bei einem solchen Geschehen eine
Heubarge in einem dadurch verursachten Erdfall versunken sein. Die
in der Landschaft verstreuten Heubargen aus gestrickten Rundhölzern
mit Schindeldach sind für das Alpengebiet am Tannberg, im Klostertal
und im Montafon landschaftskennzeichnend.
Im stillgelegten Grubenbau konnten hinter diesen Sturzmassen Schlammseen
bestehen, in denen sich Gipsschwebeteilchen ungestört ablagern
konnten. Dieser mineralische Bodensatz verfestigte sich im Laufe der
Zeit zu mehreren Zentimeter dicken Platten und sah Kalksinterdecken
ähnlich (Bild 15). Tropfstellen zeichneten sich im flächenhaft
abgelagerten Gipssinter durch flache trichterförmige Vertiefungen
ab.
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| Bild
19, blau-grüner Mineralabsatz an einer Tropfstelle (Foto:
Emil Büchel) |
Ganz bezaubernd fanden die Besucher der Grube die pastellfarbenen,
sinterartigen Bildungen mit den ringförmigen Tropf-Näpfen
an der Stollensohle. In der Feuchte der Stollen hatten diese bis zu
mehrere Zentimeter starken Gipsdecken schöne grünlichgraue
bis smaragdgrüne Färbungen (Bilder 15, 16, 19). Die Färbungen
bestanden sicher nur in der Dunkelheit und Feuchte des Berges, würden
beim Austrocknen verschwinden und zu einem schlichten Weiß werden.
Besonders schöne Gipsdecken breiteten sich in einem feuchten
Stollenabschnitt nordwestlich des Portales aus.
Fledermäuse oder Spuren von ihnen wurden keine beobachtet, nasses
Holz zeigte Beläge von weißen Schimmelpilzkulturen. Vermutlich
wegen der niedrigen Temperatur im Stollenlabyrinth schlug auch ein
Versuch fehl, eine Champignonkultur anzulegen. Nahe dem Eingang war
auf wenigen Quadratmetern eine kleine Schüttung von Substrat
dafür vorgenommen worden.
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| Bild
20, Luftaufnahme des Streckenverlaufes der Arlbergbahn im Bereich
des Mühltobel-Lawinenschutzdaches mit dem Gelände
des ehemaligen Gipsbergbaus östlich des Mühltobels
(Orthophoto aus dem Vorarlberg-Atlas, http://www.vorarlberg.at/atlas) |
Im östlichen Teil der oberen Stollenebene dringen Baumwurzeln
ein, besonders an wasserführenden Klüften (Bild 18). Ebenso
an einem Sickerwasserschlot entlang im südlichsten Teil des unteren
Stockwerkes. Eine dieser Wurzeln in einem oberen Querstollen hängt
4 Meter frei im Raum. Sie besteht aus drei, vier Einzelwurzeln von
Bleistiftdicke, die wiederum neben unzähligen feinen Wurzelzweigen
in regelmäßigen Abständen etwa 2 m lange Quertriebe
ausgebildet haben und in ein Sickerwasserbecken reichen. In der Nässe
dieser Lache verbreitet sich das lebende, bleiche Wurzelwerk unregelmäßig
nach allen Richtungen (Bild 17). Die vom Wasser ständig überronnene
Wurzel ist verhärtet und dünn mineralisch überkrustet,
vermutlich von Kalksinter.
In Karsthöhlen zu beobachtende Bildungen von Gips-Kristallen
konnten keine beobachtet werden. Reine Gipskristalle waren nur im
Inneren von rundlichen, knolligen Karbonat-Einschlüssen im Gestein
erkennbar, und diese auch nur in Millimetergröße. Frei
stehende, gut ausgebildete Kristalle mit ebenen Begrenzungsflächen,
Ecken und geraden Kanten sind im Gipsgestein außerordentlich
selten, sie sind eher in Klüften von Erzlagern, Schwefellager-stätten,
in Gipshöhlen und anderen Karsthöhlen zu finden.
Trotz der besonderen Stimmung des Stollenbaues und der einzigartigen
kleinen Naturschönheiten, die darin zu sehen waren, kamen schließlich
alle wieder gerne ans Tageslicht.
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| Bild
21, waagrechte Laugdecke mit herausragenden Gesteinsresten in
einem tunnelartigen Gangabschnitt der Trübbachhöhle
bei Marul (Foto: Reinhard Elsensohn) |
An dieser Stelle möchte sich der Autor bei Herrn Emil Büchel
dafür bedanken, dass er ihm aus seinem reichen Bilderschatz einige
besondere Schmuckstücke zur Bebilderung des Textes über
das Bergwerk zur Verfügung gestellt hat, bei Herrn Karl-Jürgen
Schurr für die im Spätsommer 2006 gemachten Außenaufnahmen.
Eine wichtige Hilfe stellten die Notizen von Dr. Walter Krieg dar,
in denen Feststellungen während der Befahrung des Stollenbaus
niedergelegt sind (Krieg, 1980). Beim Versuch dieser kurzen Zusammenstellung
der Geschichte des Gipsabbaues bei Dalaas und beim Ausheben von alten
Planunterlagen waren ihm Frau Dipl. Ing. Karin Hubmann von der Montanbehörde
West in Salzburg, Herr Johannes Rein in Salzburg, Herr Ernst Fritz
vom Gemeindeamt in Dalaas, Herr Christof Thöny vom Klostertal
Museum in Wald am Arlberg, Herr Friedrich Schön in St. Anton
am Arlberg und Herr Michael Laublättner sehr behilflich.

Krieg,
Walter. Gipsbergwerk Dalaas. Unveröffentlichtes Manuskript
(1980).

(Autor: Reinhard Elsensohn)
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